
{"id":700,"date":"2016-04-08T12:04:35","date_gmt":"2016-04-08T12:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/bayer.eqs.com\/?page_id=700"},"modified":"2016-04-13T05:31:34","modified_gmt":"2016-04-13T05:31:34","slug":"experiment-explanation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ag-learn.3-up.de\/de\/experiment-explanation\/","title":{"rendered":"Fachdidaktische Deutung"},"content":{"rendered":"<h2 data-new-link=\"true\"><em>Wann w\u00e4chst was?<\/em><\/h2>\n<h4>Nach 5-6 Tagen sehen die Sch\u00e4lchen ganz unterschiedlich aus:<\/h4>\n<ol>\n<li>Im Sch\u00e4lchen mit Wasser, Licht und Zimmertemperatur sind sch\u00f6ne, gru\u0308ne Kressepfl\u00e4nzchen gewachsen.<\/li>\n<li>Mit der Saat im trockenen Sch\u00e4lchen ist nichts passiert.<\/li>\n<li>\u200dIm Sch\u00e4lchen aus dem Ku\u0308hlschrank ist der Samen gequollen und es hat sich eine Schleimschicht um den Samen gebildet, aber der Samen ist nicht gekeimt.<\/li>\n<li>\u200dIm Schuhkarton ist der Samen zwar gekeimt, aber die Pflanzen sind ganz blass und du\u0308nn.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Damit eine Pflanze wachsen kann, mu\u0308ssen die Bedingungen gegeben sein um Fotosynthese machen zu k\u00f6nnen. Dazu braucht die Pflanze in erster Linie Wasser, Kohlendioxid und Licht. Au\u00dferdem funktionieren biochemische Prozesse am besten bei einer Temperatur von etwa 15 \u2013 35 \u00b0C. Ab 40\u00b0C denaturieren Eiwei\u00dfe der Zelle und bei ku\u0308hleren Temperaturen laufen biochemische Prozesse sehr langsam ab (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel), sodass die vielen Reaktionen in den Pflanzenzellen nicht mehr so fein auf einander abgestimmt sind, wenn die Pflanze nicht an diese Temperaturen angepasst ist.<\/p>\n<p>Der Samen stellt durch verschiedene Mechanismen sicher, dass der Keimling nicht anf\u00e4ngt zu wachsen, wenn die Bedingungen nicht optimal sind. So speichert Kresse Wasser in der Schleimhu\u0308lle, um den Keimling vor dem Austrocknen zu schu\u0308tzen, bis er selbst funktionsf\u00e4hige Wurzeln ausgebildet hat. Ohne Wasser finden (fast) keine biochemischen Reaktionen statt, also auch keine Keimung. Manche Pflanzen (K\u00e4ltekeimer, z.B.: Winterweizen, Roggen, Zuckerru\u0308ben) mu\u0308ssen auch eine K\u00e4lteperiode durchlaufen, um zu keimen. Durch den K\u00e4ltereiz werden keimhemmende Stoffe abgebaut. So wird bei diesen an kalte Winter angepassten Pflanzen sichergestellt, dass sie erst zum Fru\u0308hling keimen, obwohl die Samen bereits im Herbst gebildet wurden. W\u00e4rmekeimer hingegen brauchen zum keimen mindestens 5\u00b0 Celsius oder mehr (z.B.: Mais, Kresse, Bohnen).<\/p>\n<p>Beim Wachstumsfaktor Licht hingegen genu\u0308gt schon ein geringer Lichtreiz, dem der Samen beim Befeuchten ausgesetzt wird. Hat die Pflanze anschlie\u00dfend nicht genu\u0308gend Licht zum Wachsen, wird die ganze Kraft daran gesetzt, zum Licht zu kommen. Die Pflanze wird du\u0308nn und lang und bleibt blass und bildet nur kleine Bl\u00e4tter aus. Der Fachbegriff hierfu\u0308r ist \u201eVergeilen\u201c oder \u201eEtiolement\u201c von franz\u00f6sisch \u201e\u00e9toile\u201c= Stern. Etiolierte Pflanzen kennt man auch von Zimmerpflanzen, die zu weit vom Fenster entfernt stehen und deshalb zu wenig pflanzenverfu\u0308gbares Licht bekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann w\u00e4chst was? Nach 5-6 Tagen sehen die Sch\u00e4lchen ganz unterschiedlich aus: Im Sch\u00e4lchen mit Wasser, Licht und Zimmertemperatur sind sch\u00f6ne, gru\u0308ne Kressepfl\u00e4nzchen gewachsen. 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